Haftbefehl gegen 39-Jährigen kann nicht problemlos umgesetzt werden

Widerstand bei Festnahme

Stendal-Uenglingen. Zu einem Polizeieinsatz der gefährlicheren Art mussten Beamte des Stendaler Reviers am Freitagnachmittag gegen 14.10 Uhr ausrücken. Wie das Revier der AZ mitteilte, sollte bei einem 39-Jährigen ein Haftbefehl vollstreckt werden.

Hierzu klingelten Polizeibeamte an dessen Wohnung an der Langen Straße. Obwohl die Beamten davon ausgehen konnten, dass der Gesuchte zu Hause war, öffnete dieser seine Wohnung nicht.

Demzufolge verständigten die Gesetzeshüter einen Schlüsseldienst. Nachdem der Zugang in die Räumlichkeiten durch den Schlüsseldienst ermöglicht wurde, konnte der Gesuchte angetroffen werden. Dieser befand sich zu jenem Zeitpunkt allerdings nicht alleine in der Wohnung. Weiterhin trafen die Beamten dort auf zwei männliche Personen im Alter von 31 und 25 Jahren.

Während der anschließenden Festnahme leisteten alle drei Personen Widerstand. Die Gesetzeshüter sind zunächst von den Anwesenden grob beleidigt worden. Durch die Widerstandshandlungen verletzte sich ein Polizeibeamter leicht an seiner Hand. Der Haftbefehl wurde trotzdem realisiert und der Festgenommene in einer Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Gegen alle drei Beschuldigten wurden zudem Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung eingeleitet. Auf solche Widerstandshandlungen steht laut Strafgesetzbuch eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren.

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