Zwei bestätigte Masern-Fälle im Landkreis Stendal / Amtsärztin rät dringend zur Impfung

Im Wartezimmer angesteckt

Stendal. Nachdem die Masernwelle Berlin fest im Griff hat, sind nun auch im Landkreis Stendal zwei Fälle aufgetreten. In einem Fall hat sich die Person im Wartezimmer eines Arztes angesteckt, weiß Amtsärztin Dr. Iris Schubert.

Es habe weitere Masern-Verdachtsfälle gegeben, die sich jedoch nicht bestätigt hätten.

Wie in Berlin, so rät auch die Stendaler Amtsärztin zur Impfung. Denn ausgebrochen war die hoch ansteckende Krankheit im Oktober in einem Berliner Flüchtlingsheim, wo viele Asylbewerber keinen Impfschutz gegen Masern haben. Das Virus hatte sich von dort aus schnell in der ganzen Stadt verbreitet. „Impfung ist das A und O, das ist der beste Schutz“, sagt Dr. Iris Schubert. Da die erste Masern-Impfung von der Impfkommission erst in einem Alter von elf Monaten empfohlen wird, sollten Eltern, deren Säuglinge jünger sind, große Menschenansammlungen und Risikogebiete meiden. In Berlin wurde Eltern empfohlen, mit ihren Babys zu Hause zu bleiben. „Jedes Familienmitglied sollte gegen Masern geimpft sein“, empfiehlt Dr. Iris Schubert. Ihr ist kein Fall bekannt, bei dem die Masern trotz Impfung aufgetreten sind. [...]

Von Maren Maatz

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