Laufpatenschaften bringen Geld für das Stendaler Hospiz

Ungewöhnliche Idee lernt das Laufen

Ulrich Paulsen hatte die Idee, über Laufpatenschaften Geld für das Hospiz zu initiieren. Katrin Kunert (Mitte) übernahm zwei Patenschaften, eine davon für Pflegedienstleiterin Ramona Höppner-Nitsche.

mei Stendal. Spenden kann man auf vielfältige Weise akquirieren. Eine besondere Idee, das Stendaler Hospiz zu unterstützen, hatte dessen Geschäftsführer, Pfarrer Ulrich Paulsen: Laufpatenschaften zwischen aktiven Läufern und Sponsoren.

Katrin Kunert, Bundestagsabgeordnete der Linken aus Stendal, übernahm gleich zwei Laufpatenschaften. Eine davon für Ramona Höppner-Nitsche. Die Stendalerin ist Pflegedienstleiterin im Hospiz und hat das Laufen als Ausgleich für den anspruchsvollen Job für sich entdeckt. Ihr patenschaftlich begleiteter Jahresauftakt war der Zehn-Kilometer-Lauf beim Tangermünder Elbdeichmarathons. Der Luxemburg- und der Kassel-Marathon folgten, bevor jetzt in Magdeburg der aus sportlicher Sicht vorläufige Höhepunkt das Laufjahres 2014 beschloss: Ramona Höppner-Nitsche absolvierte ihren ersten Halbmarathon, von dem die Finisher-Medaille kündet.

Die Laufpatenschaft mit der Pflegedienstleiterin brachte dem Hospiz 154 Euro ein. Insgesamt flossen durch das Engagement der Linkspolitikerin 401 Euro an das Stendaler Hospiz.

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