Auch der Arendsee besteht den Qualitätscheck

Ungetrübter Badespaß in der Altmark

+
Der Mai bot bereits einige schöne Tage, sodass sich Badefreunde auch am Arendsee niedergelassen haben.

ct Magdeburg / Altmark. Dembeherzten Sprung ins kühle Nass steht grundsätzlich nichts entgegen. Das Gesundheitsministerium präsentierte seinen Qualitätscheck der 69 bedeutendsten Badegewässer in Sachsen-Anhalt. Grundlage sind Messungen aus dem Vorjahr.

In der Altmark ist das Vergnügen fast überall ungetrübt. So schnitten sieben der neun nach EU-Kriterien geprüften altmärkischen Badestellen mit der Bestnote ab. Sie sind „sehr gut zum Baden geeignet“. Für das Waldbad Zichtau gab es eine gute Bewertung, die auch zum Baden einlädt. Hier sowie im Strandbad Arendsee und der Badestelle Schrampe ist vermerkt, dass es bei stärkerer Algenentwicklung zu Wassertrübungen kommen kann. Ungetrübtes Vergnügen ist im Landkreis Stendal am Kolk in Bismark und im Waldbad Wischer garantiert. Das Flussbad Biese in Osterburg erhielt eine gute Bewertung. An den Seen und Badestellen Klietz, Kamern und Schönfeld ist ebenfalls im wörtlichen Sinne alles klar.

Die Einstufung der Badegewässer erfolgte in Auswertung der Untersuchungsergebnisse der Jahre 2011 bis 2015. Danach wurden 61 Badeseen die höchste Einstufung und damit eine ausgezeichnete Badegewässerqualität bescheinigt. Sechs Seen bekamen eine gute Badegewässerqualität attestiert und damit die zweithöchste Einstufung. Weitere zwei Seen erhielten allerdings keine Einstufung, was aber nichts mit der Wasserqualität zu tun hat. Vielmehr handelt es sich um Badegewässer, die bislang – nicht wie von der EU gefordert – über vier Jahre durchgängig kontrolliert werden konnten.

Während der Saison werden die Badegewässer in monatlichen Rhythmus von den Gesundheitsämtern begutachtet. Neben der Entnahme und Analyse von Wasserproben finden regelmäßige Ortsbesichtigungen statt, bei denen unter anderem die Sichttiefe bestimmt sowie auf mögliche Verschmutzungen und Algenentwicklungen geachtet wird.

Kommentare