Projekt von geflüchteten Jugendlichen und Bewohnern des Wilhelmshofes

Träume vom Tanzen und Lkw Fahren

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Im Rahmen des Projektes „Sinnstifter“ haben Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund von ihren Wünschen und Träumen berichtet. Fotos (2): Krug

kr Stendal. Sie wollen tanzen dürfen.

Musik machen, Lkw fahren, einen Partner finden, im Lotto gewinnen oder einfach nur Frieden erleben: Auf dem Theatervorplatz haben am Montagnachmittag 28 Menschen mit Behinderungen vom Diakoniewerk Wilhelmshof sowie jugendliche Flüchtlinge und Kinder mit Migrationshintergrund ihr Programm „unterwegs“ aus dem Projekt „Sinnstifter“ vorgestellt.

An zwei Wochenenden tauschten sich die geflüchteten Jugendlichen und die Bewohner des Wilhelmshofs über ihre Wünsche und Träume aus. Im Halbkreis aufgestellt, gemeinsam Hand in Hand, trat jeder Teilnehmer zum Mikrofon und äußerte seinen Wunsch. Die geflüchteten Jugendlichen tanzten und rappten ihren Wunsch „Frieden beginnt im Herzen bei dir und mir“. Gemeinsam tanzten die aus unterschiedlichen Kulturen stammenden Menschen. „Sie wollen verbunden sein, einen Sinn im Leben haben und etwas Wert sein“, fasste Theaterpädagogin Johanna Becker die Wünsche zusammen. Das Projekt ist gut gelungen, fand auch Falk Ludwig, seines Zeichens Leiter einer Theatergruppe am Wilhelmshof.

So entstand ein autobiografisches Programm, das die Sehnsüchte der Teilnehmer offenbart und gleichzeitig einen Einblick in ihr bewegtes Leben gibt. So lässt es die Besucher an ihren persönlichen Erfahrungen teilhaben.

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