Stadt und Fraktionen beraten über Einrichtung der Attraktion / Entscheidung am 7. Dezember

Thema Eisbahn auf der Zielgeraden

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Möglicherweise steht Spaß auf Kufen bevor.

Stendal. Es muss fix gehen, wenn es in diesem Winter eine Eisbahn in der Stendaler Innenstadt geben soll: Noch eineinhalb Wochen hat die Stadt Zeit, über die Machbarkeit einer Bahn auf dem Marktplatz alle Belange zu prüfen.

Dann ist Stadtratssitzung – und wenn die Bahn machbar ist, hat sie zumindest gute Chancen, auch die Zustimmung des Stadtrates zu bekommen.

Denn angeregt wurde die Bahn von der Mehrheitsfraktion im Stadtrat selbst – wenn auch für den Sperlingsberg. Lars Schirmer und Herbert Wollmann (beide SPD) hatten einen entsprechenden Antrag im Namen von Sozialdemokraten, SPD, FDP, Piraten, Ortsteile. Zusammen hat man zwölf Stimmen. Bisher hatte man oft im Schulterschluss mit der Fraktion der Linken abgestimmt, und deren Vorsitzender Joachim Röxe signalisiert bisher, dass man der Idee einer Eisbahn „nicht abgeneigt“ sei – allerdings würden die Kosten eine Rolle spielen. Zusammen mit den Linken wäre der Punkt eine geritzte Sache. Die Kosten hatten Wollmann und Schirmer in ihrem ersten Antrag auf etwa 25 000 Euro beziffert, wobei davon auch wieder einiges durch Eintrittsgelder eingewirtschaftet werden könnte.

Im Hauptausschuss am Montagabend hat Wollmanns und Schirmers Fraktionsvorsitzender Reiner Instenberg nochmals darauf gedrungen, „alle Parameter zu prüfen“, damit am 7. Dezember abgestimmt werden kann. Schirmer erklärte außerdem der AZ gegenüber, dass es durchaus machbar sei, in kurzer Zeit mehrere Angebote für Eisbahnen einzuholen, um sich für einen Anbieter zu entscheiden. Von Seiten der Stadt erklärte Sprecher Klaus Ortmann gestern, dass man eine entsprechende Planung vorbereite: „Am 7. 12. haben wir alle Daten, die notwendig sind.“ Dabei ist der ursprünglich für den Sperlingsberg geplante Veranstaltungsort nicht mehr recht im Gespräch: Wegen des begrenzten Platzes sei das aus Sicht der Stadt ungünstig.

Von Kai Hasse

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