Appell: Auch die Ortschaften nicht vergessen

Stendaler Stadtrat stellt Weichen für freies WLAN

kah Stendal. Frei zugängliches WLAN – also schnelles Internet per Funk – soll von der Stadt Stendal auf seine Machbarkeit geprüft werden. Das hat der Stadtrat beschlossen.

Die Stadt muss nun eruieren, wie der bereits als Verein bestehenden „Freifunkinitiative freies WLAN“ unter die Arme gegriffen werden kann.

Dem Entscheid vorausgegangen war ein Antrag der „Mitte“-Fraktion (SPD, FDP, Piraten). Kern des Ganzen sind WLAN-Router – quasi die „Funkstationen“ für das Internet – die in der Stadt verteilt werden könnten, vorzugsweise an öffentlichen Gebäuden. Gestützt wird das im Netz von einer „Freifunk-Community“, die nicht wie bei kommerziellen sogenannten „Hotspots“ die Nutzer identifiziert. Dabei soll es keine Filterung geben, sondern nur kostenlosen, freien Zugang für beispielsweise internetfähige Handys. Kosten würde das die Stadt verhältnismäßig wenig. Andere, doppelt so große Städte wie Stendal, hätten für das Anschaffen und Aufstellen der Router etwa 5000 Euro gezahlt.

Stadträtin Katrin Kunert (Linke) regte an, auch schnelles Internet für die Ortschaften zu prüfen.

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