500 Frauen testen neue Präparate / Studienergebnisse in Chicago veröffentlicht

Die Altmark forscht in Sachen Krebs

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Begleiten die Studien mit den Krebspatientinnen (v.l.): Studienkoordinatorin Beate Müller, Oberärztin Silvia Ruth, Studienkoordinatorin Stefanie Stiller und Oberärztin Dr. Andrea Stefek.

mei Stendal. Etwa 500 Patientinnen des Brustzentrums Altmark haben sich seit 2003 an verschiedenen Studien beteiligt – das sind mehr, als große Uni-Kliniken vorweisen können.

Die Frauen werden beim Verlauf ihrer Chemotherapien beobachtet, die Experten bewerten die Wirkung neuer Präparate, vergleichen Therapieverläufe und filtern Risikofaktoren. Ergebnisse der Stendaler Studien zur Krebstherapie haben jetzt in Amerika große Beachtung gefunden: Auf dem Kongress ASCO (American Society of Clinical Oncology) mit Krebsmedizinern aus aller Welt in Chicago wurden Ergebnisse aus dem zertifizierten Brustzentrum der Stendaler Johanniter-Klinik veröffentlicht.

„Es ist wichtig, dass wir uns an nationalen und internationalen Studien beteiligen, damit unseren Betroffenen neueste wissenschaftliche Erkenntnisse in der Behandlung des Brustkrebses und anderer gynäkologischen Krebserkrankungen zugute kommen“, kommentiert Oberärztin Dr. Andrea Stefek, Leiterin des Brustzentrums.

Neben der Behandlung von sowohl gut- als auch bösartigen Erkrankungen der Brust gehören auch plastische Operationsverfahren der Brust wie etwa ein Wiederaufbau der Brust nach Brustentfernung, Brustverkleinerungen und -vergrößerungen sowie Operationen bei Gynäkomastie des Mannes zu den Leistungen der Klinik.

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