Festival soll Stendal reichlich Publicity bescheren / Premiere im Herbst

Stadt lässt sich kunstvoll in anderes Licht tauchen

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Ein Lichtfestival im französischen Lyon. Auch anderswo in der Welt werden derartige Spektakel organisiert. Stendal will seine ganz eigenen Themen finden und die Menschen begeistern.

Stendal. Ausgesuchte Orte in Stendal werden im Herbst in besonderes Licht getaucht. „Wir wollen über Licht und Farben Geschichten erzählen“, macht Prof. Hans-Jürgen Kaschade neugierig auf ein Großprojekt, das an zehn Tagen im Oktober möglichst viele Menschen aus der Region und darüber hinaus begeistern möge.

Mithilfe der Kunst sollen altbekannte Gebäude wie die Marienkirche und das Ramelow-Haus in anderem Licht erscheinen. „Wir erhoffen uns mit den Inszenierungen auch ein stolzes Maß an Publicity für Stendal. “.

Wichtigster Partner sei die Stadt, die das Spektakel organisatorisch und logistisch begleiten müsse. „Unsere Idee hat andere angesteckt, die Überzeugungsarbeit seit Oktober hat gefruchtet“, freut sich der Initiator. Mitte Februar wollen sich die Beteiligten treffen, um das Projekt voranzutreiben. Mit Herbert Cybulska aus Frankfurt am Main konnte ein namhafter deutscher Lichtkünstler für das Vorhaben gewonnen werden.

Das Lichtfestival in Alingsås bei Göteborg ziehe regelmäßig bis zu 80 000 Menschen an. Prof. Kaschade hat sich davon begeistern lassen. „Andersen-Märchen wie das von der kleinen Meerjungfrau haben das Publikum in den Bann gezogen, ein zauberhaftes Thema“, berichtet der Professor im Gespräch mit der AZ von seinem Besuch in Schweden. Die Veranstaltung finde dort seit gut 15 Jahren statt und sei stetig gewachsen. Auch anderswo in der Welt gebe es Licht-Präsentationen zu den unterschiedlichsten Themen. „Vorbilder gibt es. Stendal wird seine eigenen Themen finden und unverwechselbar werden.“ [...]

Von Marco Hertzfeld

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