Spielanlage nahe Ostwall soll 2017 für 15 500 Euro ausgetauscht werden / Zerstörungswut bleibt ein Thema

Stadt erneuert beliebte Tobezone im Park

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Die Spielgeräte im August-Bebel-Park in Stendal kommen allmählich in die Jahre.

Stendal. Die Spielanlage im August-Bebel-Park wird im Jahr 2017 durch eine neue ersetzt. „Die Anlage im Lieferwert von circa 15 500 Euro wurde bereits bestellt, hinzu kommen die Kosten für den Aufbau“, teilt Stadtsprecherin Sandra Slusarek auf Nachfrage der AZ mit.

Des Weiteren soll auf dem Gelände im Herzen der Hansestadt 2018 ein Bewegungsparcours errichtet werden. „Hierfür liegt noch keine Kostenschätzung vor. “ Der Spielplatz nahe dem Ostwall ist nicht zuletzt ein beliebter Anlaufpunkt für Gruppen aus Kindertagesstätten und Grundschulen. Die Tobezone komme nun allmählich in die Jahre und bereite auch so einige Sorgen. Slusarek: „Leider gibt es auch im August-Bebel-Park Vandalismuserscheinungen. Es kommt mitunter zu Schäden an den Spielgeräten, Bänken oder Papierkörben. Die Schäden halten sich jedoch gegenüber den Schäden an der unbeobachteten Spielanlage am Hartungswall in Grenzen. “ Für die Unterhaltung und Beseitigung von Schäden an Spielplatz und Bolzplatz im Park gibt die Kommune jährlich 3000 bis 5000 Euro aus.

„Im Sommer spendet der Park durch seinen Baumbestand Schatten und bietet mit dem Schwanenteich, den Bänken und Spielangeboten eine hohe Erholungsqualität“, findet die Stendaler Stadtsprecherin auf Nachfrage der AZ. Zudem werde das Areal gern von Fußgängern und Radfahrern als Alternative zum stark frequentierten Ostwall benutzt.

Von Marco Hertzfeld

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