Zweckverband Breitband Altmark (ZBA) legte erste Glasfaserkabel

Spatenstich am Pappelweg für den Breitbandausbau

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Noch in diesem Jahr sollen die Anschlüsse stehen.

Arneburg. „Noch im dritten Quartal dieses Jahres sollen die ersten Kunden mit ihrem neuen Highspeed-Internet-Anschluss online gehen können.“ 

Das verspricht Michael Ziche, Landrat des Altmarkkreises Salzwedel in seiner Funktion als Geschäftsführer des Zweckverbandes Breitband Altmark (ZBA). Diesem Ziel kommen die Macher mit dem ersten Tag des dritten Quartals näher. Denn im „Cluster 1“, genau gesagt am Arneburger Pappelweg, soll es den symbolischen Spatenstich zum Ausbaustart am Freitag um 14. 30 Uhr geben. 370 000 Meter Glasfaserkabel wollen bis Ende September dann verlegt sein. Um künftig angeschlossene Haushalte mit einer 1000 Mbit/s-Datenverbindung zu versorgen. Wer im ersten Ausbaugebiet lebt, sich bisher noch nicht informiert oder belesen hat, soll nicht uninformiert bleiben.

In die Stadthalle Arneburg sollen am Mittwoch, 6. Juli, möglichst viele interessierte Einwohner kommen. „Das Thema wird ab 19 Uhr innerhalb einer Bürgerversammlung vorgestellt“, sagte Eike Trumpf, Bürgermeister der Verbandsgemeinde der AZ.

Wie berichtet, bleibt der Großanbieter, die Telekom, nicht untätig und will bis zum ersten Quartal 2017 auf dem Gebiet der Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck insgesamt 1400 Haushalte durch VDSL-Technik versorgt wissen. Allerdings sollen dann im Vergleich zum altmärkischen Anbieter lediglich Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) möglich sein. Profitieren könnten dann Bürger in Arneburg, Beelitz, Dalchau, Hassel, Sanne, Wischer, Iden, Busch, Büttnershof, Germerslage, Kannenberg, Rohrbeck sowie in Sandauerholz, Behrendorf, Giesenslage und auch in Storkau. Der Zweckverband will Altenzaun, Arneburg, Beelitz, Chausseehaus Hassel, Dalchau, Groß Ellingen, Hohenberg-Krusemark, Kamern, Neukamern, Hohenkamern, Klein Ellingen, Lindtorf, Rindtorf, Sandau, Sanne, Schwarzholz, Storkau, Wischer und Wulkau indes anschließen.

Von Alexander Postolache

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