Kein konkretes Fertigstellungsdatum für Deichstraße / Leitungen schwer zuzuordnen

„Schwieriges Baufeld“ im November fertig

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Noch ist die Deichstraße nicht befahrbar. Bis zur Fertigstellung werden die Rolandstädter wohl noch bis Ende November warten müssen. Die Arbeiten gestalteten sich schwierig.

Stendal. Voraussichtlich Ende November soll es so weit sein. Dann sollen laut Stadtsprecher Klaus Ortmann die Bauarbeiten an der Deichstraße abgeschlossen sein. „Ein genaues Fertigstellungsdatum haben wir bei dieser Maßnahme nicht“, so die Stimme der Verwaltung.

Die Verbindung von der Hallstraße zur Weberstraße wird momentan auf einer Länge von 226 Metern saniert. Doch neben der Länge gibt es auch noch ein anderes Problem.

„Das war von Anfang an ein ganz schwieriges Baufeld“, berichtet Klaus Ortmann. Die Schwierigkeiten ergeben sich unter anderem aus einer Kombination von Straßenlänge und deren geringer Breite. „Das liegt alles sehr eng“, so beschreibt der Stadtsprecher die Situation unterhalb der Straßenoberfläche. „Es war schwierig, alles im Erdreich zuzordnen, was die Bauarbeiter dort gefunden haben. Da waren auch noch Leitungen und andere Dinge aus der ehemaligen DDR dabei.“ Dies alles fehlerfrei zu bestimmen, sei eine umfangreiche und zeitintensive Aufgabe.

Der ursprüngliche Straßenbelag bestand aus Großsteinpflaster und Sandstein, eine vor vielen Jahren aufgebrachte Asphaltdecke musste immer wieder aufgerissen und im Nachgang neu geflickt werden. „Sehr uneben und schadhaft“ ist die Formulierung des Tiefbauamtes in einer entsprechenden Beschlussvorlage. Es gab keine Gosse, das Regenwasser konnte teilweise überhaupt nicht ablaufen, wodurch sich immer wieder große Pfützen bildeten. Die Straßenbeleuchtung waren teils an Fahrbahnüberspannungen oder sogar an Hauswänden angebracht. Die Kosten des Vorhabens sind mit 509 100 Euro veranschlagt, die Stadt nutzt Fördermittel.

Von Mike Höpfner

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