Ferienveranstaltung für Grundschüler in der Stadtbibliothek / Alles rund ums rosa Nutztier

„Schweine haben vorne eine Steckdose“

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Bei den Mitmach-Aktionen zeigten sich die Grundschüler am Mittwochvormittag überaus eifrig. Dazwischen gab es Geschichten aus „Gerda Grunz ist eine Sau“.

mih Stendal. „Schweine haben vorne eine Steckdose und hinten einen Korkenzieher. “ Mit diesen Worten begann Lydia Kaul die nicht ganz ernst gemeinte Ferienveranstaltung für Grundschüler rund ums Thema Schwein in der Stadtbibliothek.

Die Stuhlreihen in einem Raum der Einrichtung waren am Mittwochmorgen dazu reichlich gefüllt.

Um zu veranschaulichen, wie Schweine denn nun genau aussehen und wo sie leben, las Kaul aus dem Kinderbuch „Gerda Grunz ist eine Sau“, das den Jüngsten spielerisch erklärt, warum die rosafarbenen Nutztiere so wichtig sind. „Das ist nämlich gar keine Steckdose“, informiert Kaul ihre jungen Zuhörer, „da sind nur Nase und Oberlippe zusammengewachsen, damit sich die Schweine nicht verletzen, wenn sie mit der Schnauze in der Erde bohren.“

Dass auch ein Schweineschwanz mehr ist als ein Korkenzieher, vermittelte sich den Kindern während der Kurzgeschichte „Ein gerader Schwanz für Eduard“. Schwein Eduard hätte gerne einen geraden Schwanz wie die übrigen Tiere auf dem Bauernhof. Doch als sein Ziel erreicht zu sein scheint, merkt Eduard, dass ein Ringelschwanz auch seine guten Seiten hat. „Mit einem geraden Schwanz kann er sich mit den anderen Schweinen nachts nicht mehr zu einem rosa Haufen zusammenrollen“, so Kaul. Zwischen den Geschichten mussten die Kinder Aufgaben lösen, unter anderem mit verbundenen Augen Dinge malen oder ertasten.

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