Herbstfest des Stendaler Tiergartens zieht viele Gäste an

Vom Riesenkürbis und einer Igel-Taufe

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Das Glücksrad bot reichlich Unterhaltung.

Stendal. Pünktlich zu Beginn des traditionellen Herbst- und Kürbisfestes im Stendaler Tiergarten verzog sich am Sonntagnachmittag der Regen. Einen erlebnisreichen Aufenthalt versprach das elf-köpfige Team um Tiergartenleiterin Anne-Katrin Schulze.

So zog das Puppentheaterstück „Kasper und der Zauberer“ die Kinder in ihren Bann. Sie fieberten mit der Prinzessin mit und riefen dem Kaspar hilfreich die Gefahren zu.

Emely ließ sich als Giraffe schminken.

Das Stendaler Duo „Sandy und Zigge“ sorgte für die musikalische Unterhaltung zwischen den einzelnen Auftritten. Fehlen durften auch nicht die MAD-Club-Mädchen der Tanzgruppe „Sugar Girls“, die den Besuchern mit ihren rhythmischen Choreographien einheizten. Die Bastelstraße, das Kinderschminken, die Verkehrswacht, ein Glücksrad sowie Spaßmacher Clown Tommy sorgten für weitere Abwechslung. Die Einnahmen des Kuchenbasars im Sozialgebäude des Tiergartens kamen der Rettung des Leoparden zugute.

Die beliebte Tiertaufe ließ Groß und Klein über den süßen Igel staunen. Er war nur halb so groß, als er in den Tiergarten kam und musste aufgepäppelt werden, berichtete Schulze. Mit ihr taufte der aus Insel stammende vierjährige Ben-Luca Gallaun den Igel auf den Namen „Mecki“. Glücklich über seine Wahl des Namens stieß der Steppke mit Anne-Katrin Schulze mit Apfelsaft an. Die Oma des Vierjährigen war sehr stolz auf ihren Enkelsohn. Doch bevor das Fest schon wieder zu Ende war, wurden erst noch der kleinste und der größte Kürbis prämiert. Der riesige Kürbis von Tim Pellny aus Kläden brachte stolze 61 Kilogramm auf die Waage. Der daneben liegende, fast winzig aussehende, Kürbis von Zoey Strauch aus Rindtorf wog gerade mal 8,2 Kilogramm. Die siebenjährige Emely aus Tangermünde ließ sich ihr Lieblingstier, eine Giraffe, von Claudia Schulze aufs Gesicht malen.

Mit den neuen Bewohnern des Tiergartens, den Perlhühnern sowie den Nandus, werden 50 Tierarten beherbergt. Das sind 350 bis 400 Tiere, die jeden Tag von den Tierpflegern und Helfern gefüttert und gepflegt werden müssen. Hinzu kommt noch die Pflege der Gehege sowie der Parkanlagen.

Von Ute Krug

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