Neue Zukunft für Historik-Areal steht auf drei Säulen: Park, Pfad und Kleinod

Ein Rhododendron-Paradies erblüht auf dem Burgberg

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Ob auf dem Elbhang am Steilufer künftig Alpenrosen mit prominentem Namen aus der Sorte „Daniela Schadt“ wachsen, ist noch offen.

Arneburg. Wie eines der geschichtsträchtigsten Wahrzeichen der „Grünen Stadt am Strom“ attraktiver für Anwohner und Gäste umgestaltet werden kann, wollen die Arneburger Stadtväter nach dem ersten Ideen-Treffen im April dieses Jahres am 10.

Der Burgberg soll schöner werden.

Oktober auf einer Arbeitsberatung besprechen. Dabei setzt Bürgermeister Lothar Riedinger (CDU) ausdrücklich auf die Meinung der Anwohner. Für die Burgberg-Tagung, die im Rathausfestsaal an der Breiten Straße um 19 Uhr beginnt, hat das Stadtoberhaupt ein Experten-Trio einbestellt. Denn das künftige Antlitz des historischen Areals auf dem Elbhang am westlichen Steilufer soll auf drei Säulen fußen. So ist geplant, die Fauna des weitläufigen Areals mit seinem teils bereits sehr alten Baumbestand in einen Rhododendron-Park umzugestalten. Die Einzelheiten darüber stellt Experte Sylvio Pohle an dem Abend vor. Seine Planung wird Teil der Diskussion sein.

Auch Designer Rüdiger Laleike, der bereits im Mittelpunkt des ersten Treffens vor einem halben Jahr stand (AZ berichtete), wird Details zu seinen Visionen für einen moderneren Arneburger Burgberg vorstellen. Der Stendaler bereitet derzeit auch ein Modell vor, das die geplanten baulichen Veränderungen im Umfeld der Burggaststätte maßstabgerecht darstellen soll. Ziel der Neubauten soll es jedenfalls sein, den Burgberg „zu einem touristischen und kulturellen Kleinod“ zu entwickeln. Dass sich noch mehr Publikum von dem Mix aus Historie, Natur, Ausblick und Gemütlichkeit locken lässt, hat sich auch Thomas Hartwig auf die Fahnen geschrieben. Der Bretscher ist als Beauftragter des Landesamtes für Archäologie aktiv. Und will rund um die Burg einen archäologischen Wanderpfad errichten lassen. So ein Pfad ist für den Autor des Buches „Alle Altmarkkirchen von A bis Z“ kein Neuland, denn Hartwig war an der Schaffung des archäologisch-historischen Wanderpfades Bretsch-Dewitz-Priemern beteiligt. An der Tagung beteiligt sich auch Arneburgs Stadtrats-Ausschuss „Burgberg“, der extra vorübergehend aktiv ist.

Von Antje Mahrhold

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