Schneller Fahndungserfolg

Raubüberfall in Stendal: Ein Täter hinter Gittern

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Im Stendaler Schadewachten wurde am Freitag, 28. August, um 9.45 Uhr das Juweliergeschäft überfallen. Das Inhaber-Ehepaar ist niedergeschlagen worden. Die Polizei suchte mit Hund und Helikopter.

tje Stendal. Nach dem Überfall auf das Juwelier-Geschäft im Schadewachten am Freitagvormittag hat die Polizei einen der beiden Tatverdächtigen auf einem Betriebsgelände in Stendal gefasst.

Gegen den 30 Jahre alten Mann sei am Sonnabend Haftbefehl erlassen worden, teilt das Revier Stendal mit. Der Verdächtige soll die beiden Inhaber brutal angegriffen und niedergeschlagen haben. Anschließend sei er ohne Beute zu Fuß geflohen. Die verletzten Opfer kamen zunächst ins Krankenhaus. Sie konnten laut Polizei inzwischen aber wieder nach Hause. Nach dem Raub hatte die Polizei am Freitag zuerst von zwei unmaskierten Tätern gesprochen. Die Polizei ermittelt nun, ob noch weitere Täter an dem Überfall beteiligt gewesen sind, gibt ein Sprecher bekannt.

(Ursprüngliche Nachrichten vom 29. August): mei Stendal. Stendal. Bei einem bewaffeneten Raubüberfall auf ein Juweliergeschäft gestern Vormittag im Stendaler Schadewachten ist das Inhaber-Ehepaar niedergeschlagen und zum Teil schwer verletzt worden. Beide mussten ins Krankenhaus, weshalb gestern offen blieb, ob und wenn ja was die beiden unmaskierten Männer gestohlen haben.

Die Täter hatten das Geschäft um 9.45 Uhr betreten. Zu dieser Zeit waren die Eheleute gerade hinten in der Werkstatt. Als der Juwelier in den Verkaufsraum kam, wurde er sofort niedergeschlagen. Er erlitt nach AZ-Informationen schwere Verletzungen am Hinterkopf. Die beiden Männer bemerkten daraufhin, dass sich im hinteren Raum noch jemand befindet. Einer der Täter ging dorthin und schlug die Frau mit der Faust zu Boden. Während dieser Attacke fielen zwei Schüsse. Ob es sich um eine echte Waffe oder eine Schreckschusswaffe handelte, ist nicht bekannt. Das soll nach Recherchen der AZ ein Zeuge beobachtet haben, der daraufhin in eine benachbarte Bank lief und „Überfall“ rief. Zwei Männer eines Geldtransporters, die gerade in der Bank waren, liefen sofort in das Geschäft. Vielleicht sind die Täter deshalb abrupt geflüchtet. Einer rannte zu Fuß in Richtung Südwall weg, der andere floh mit einem grauen Mercedes in Richtung Tangermünder Tor.

Nachdem das verletzte Ehepaar ins Krankenhaus gebracht worden war, startete die Polizei umgehend mit einer groß angelegten Suche, an der auch ein Helikopter und ein Fährtenhund beteiligt waren – ohne Erfolg.

Die Täterbeschreibung

Nach aktuellen Erkenntnissen ist einer der Täter ca. 1,80 und der andere 1,70 Meter groß. Beide sind südländischen Typs. Zum Alter des Duos gibt es keine Angaben. Nur noch, dass einer der Männer hell und der andere dunkel gekleidet waren. Hinweise an das Polizeirevier in Stendal unter Telefon (03931) 68 52 91 oder an jede andere Polizeidienststelle.

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