Verzögerung als Chance: Fahrstuhl-Bau ab 2019

Rathaus setzt weiter auf barrierefreien Bahnhof in Stendal

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Fahrstühle wird es noch lange nicht geben am Bahnhof in Stendal.

tje Stendal. Mit Unverständnis und Enttäuschung hat Stendals Oberbürgermeister Klaus Schmotz auf die Ankündigung der Deutschen Bahn zur „neuerlichen Verzögerung des barrierefreien Ausbaus des wichtigen Bahnknotens“ reagiert (die AZ berichtete).

Wegen Problemen mit dem Grundwasser soll es nach Informationen der Stadt zunächst zu einem Umbau im bestehenden Tunnel kommen, und diese Neugestaltung samt Fahrstühlen würde dann frühstens im Jahr 2019 beginnen.

„,Die aktuelle Situation bedeutet für behinderte und ältere Reisende sowie alle Nutzer des Tunneldurchgangs zur Lüderitzer Straße weitere Jahre mit Einschränkungen“, beklagt Stendals Stadtsprecher Klaus Ortmann. Doch berge der nun beschlossene Neubau im unsanierten Tunnel auch eine Chance. Nun könne die Barrierefreiheit des Bahnhofes „nach modernsten Gesichtspunkten nachhaltig baulich vollendet“ werden, hofft das Rathaus der größten Stadt in der Altmark.

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