Behördenturnier: Unter den 18 Mannschaften auch ein Migrantenteam / Bliefert: Sport verbindet Menschen

Privatschule holt sich den Volleyball-Pokal

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Sieger und Organisatoren der 22. Volleyballturniers: Die Mannschaft der Privatschule hält Siegerpokal und Wanderpokal des Oberbürgermeisters in den Händen – die Freunde ist groß.

Stendal. Das Privatgymnasium hat das 22. Behördenturnier im Volleyball gewonnen und hält den Pokal des Oberbürgermeisters in Händen. Die Team der Bildungsstätte setzte sich gegen insgesamt 17 weitere Mannschaften durch.

Das Zellstoffwerk kann sich über Platz zwei freuen, der Stendaler Leichtathletikverein ‘92 über Rang drei. Auch eine Mannschaft aus der Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber spielte den Ball über das Netz, es reichte für einen beachtlichen fünften Rang. Michael Reimann, der das sportliche Stelldichein wieder mitorganisiert hat, freut sich darüber genauso wie Uwe Bliefert, bei der Stadt nicht zuletzt für Sport und Jugend zuständig. Der Letztgenannte gegenüber der AZ: „Ich sage es ja immer wieder, der Sport verbindet die Menschen, und das ist beste Integration. “.

Die Organisatoren sind glücklich und zufrieden. „Die Spiele haben insgesamt in einer guten Atmosphäre stattgefunden“, betont Bliefert. Die besten Mannschaften schafften es ins Staffelfinale und weiter, bis der Sieger ermittelt war. In jeder Mannschaft mussten mindestens zwei Frauen mitspielen, reine Männerteams sind tabu. „Das ist und bleibt auch die Voraussetzung für das Turnier im nächsten Jahr“, kündigt Bliefert an.

Von Marco Hertzfeld

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