Pompöse Seite

Stendal rollt beim Theaterball den roten Teppich aus

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Die Gäste des Theaterballs tanzten zur Musik der Bigband bis spät in die Nacht.

Stendal. Die Organisatoren des Theaterballs haben am vergangenen Wochenende neue Maßstäbe in Sachen Festlichkeit gesetzt.

Bereits vor dem Eingang konnten sich die Besucher wie bei internationalen Filmfestspielen fühlen: Roter Teppich bis zu den vorfahrenden Wagen, Grünschmuck vor dem Eingang und das Blitzlichtgewitter von Fotografen.

Im Foyer setzte sich das fort. Sektempfang durch die Crew des Theatercafés „Stendhal“. Und dann der Höhepunkt: Der für den Abend völlig umgestaltete Zuschauerraum des Theaters. Er wurde von den Organisatoren in einen Ballsaal verwandelt. Nach oben gespannte lange weiße Seidenfahnen, die in der Mitte zusammengehalten wurden, verdeckten die sonst trist wirkende und schamvoll verdunkelte Decke. Festlich gedeckte Tische empfingen die Besucher. Nach Vorankündigungen für die neue Spielzeit durch Alexander Netschajew wurde ab 21 Uhr die Hauptbühne zur Tanzfläche. Eifrig nutzten die Ballgäste die Möglichkeit zu tanzen. Musikalisch begleitet wurde der Abend von der Bigband der Musik- und Kunstschule Stendal.

Eine Reportage über das Theater der Altmark von Jan Kittmann und David Leonard gab Einblicke in die Geschichte des Hauses in den vergangenen 20 Jahren. Und damit nicht genug: Eine Riesentorte von Caféchef Magnus Urban wurde vom Intendanten Alexander Netschajew angeschnitten. Bis etwa 1 Uhr tanzten die Gäste in die Nacht hinein und verliehen dem Ball einen angenehmen pompösen Glanz.

Von Ulrich Hammer

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