Polohemd passend „parkgrün“

Schloss-Förderverein wirbt bei Dankeschöntour verstärkt um junge Mitglieder

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Diese und weitere Radelfreunde nehmen die gut 30 Kilometer in Angriff. Vereinschefin Maaß (vorn l.) lässt die Hemden zeigen. Durch die Sonne scheinen diese gelber als sie wirklich sind.

Krumke. Der Förderverein „Schloss Krumke“ schlüpft in T-Shirts und Polohemden, die passenderweise in der Farbe „Parkgrün“ gehalten seien, wie Klaus Quiatkowski, ein führender Mitstreiter, nahe Schlosspark und Kavaliershaus meint.

Bei der schon traditionellen Fahrradtour der fast 50-köpfigen Organisation ist das verbindende Oberteil das erste Mal zum Einsatz gekommen. „Und natürlich erhält auch jedes weitere neue Mitglied zukünftig so ein tolles Shirt“, verspricht Vorsitzende Karin Maaß im Gespräch mit der AZ.

Der Verein sieht sich in der richtigen Spur. Der „Gartenträume“-Park sei längst zu neuem Leben erwacht und locke schon wieder zahlreiche Gäste aus Sachsen-Anhalt und darüber hinaus an. Das Schloss befinde sich in guten privaten Händen. Für den Westflügel des Kavaliershauses gebe es für den Verein, wie schon berichtet, nun endlich eine verlässliche bauliche Perspektive. Und der Zusammenschluss selbst sei neben dem Dorfverein und ähnlichen Initiativen fest im Osterburger Ortsteil verwurzelt. „Natürlich könnten wir, wie andere Vereine der Region auch, noch junge Leute zur Mitarbeit gebrauchen“, sendet Willi Maaß eine Botschaft. Seine Ehefrau, Anfang 70, signalisiert gegenüber der AZ derweil schon einmal, sich bei der nächsten Vorstandswahl in zwei Jahren nicht mehr um das Zepter bewerben zu wollen.

Das Zepter der Radtour führten Angelika Sengstock und Lebenspartner Detlef Nettelbeck. Insgesamt 30 Kilometer sollten mit dem Drahtesel zurückgelegt werden. Über Krevese, Dequede und Losse ging es zunächst zum Spargelessen nach Tannenkrug. Danach wollte die Schar zum Kaffeetrinken auf Barsberge radeln. Willi Maaß saß am Lenkrad seines Pkw und legte die einzelnen Etappen mit jenen Mitgliedern zurück, die gesundheitlich nicht so gut drauf sind. Seine Ehefrau: „Die gemeinsame Tour wollen wir auch als Dankeschön für die viele ehrenamtliche Arbeit verstanden wissen.“

Von Marco Hertzfeld

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