CDU holt Direktmandate / SPD und Linke brechen ein / AfD drin

Politische Vertretung aus der Altmark wird geschwächt

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Die erste Fernsehrunde nach der Wahl gestern Abend: Im MDR-Studio nahmen die Vertreter der Parteien Stellung.

ct Magdeburg. Lange Gesichter gestern im Magdeburger Landtag nicht nur auf dem Flur der SPD. Auch bei der CDU hielt sich die Freude in Grenzen. Die Christdemokraten wurden zwar stärkste Partei, doch der rote Koalitionspartner brach tief ein.

Grüne und FDP zitterten bis in den späten Abend, ob es für einen Parlamentseinzug reicht. Der große Sieger: die AfD.

Für die Altmark bedeutet das Wahlergebnis eine Schwächung der politischen Vertretung auf Landesebene. Wahrscheinlich ziehen nur drei Abgeordnete aus dem Altmarkkreis Salzwedel und vier aus dem Landkreis Stendal ein. Bisher waren zehn Altmärker im Landtag. Die CDU holte alle fünf altmärkischen Direktmandate und ist mit Carsten Borchert, Uwe Harms, Chris Schulenburg, Hardy Peter Güssau und Detlef Radke im Parlament vertreten. Für die SPD zieht Jürgen Barth, für die Linke Andreas Höppner und für die AfD Ulrich Siegmund über die Parteiliste in den Landtag ein. Sollten die Grünen den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde geschafft haben, wäre auch Dorothea Frederking drin.

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