Goldbecker Industriekultur-Wahrzeichen auf dem Weg zum Multifunktionsort

Poetry Slam lockt in „Pflaumenmushalle“

+
Als Wortakrobaten sind die Magdeburger Karsten Steinmetz (l.) und Herbert Beesten dem Publikum der Osterburger Literaturtage vertraut. In Goldbeck zeigen sie sich mit Mona Zwinzscher.

tje Goldbeck. Nach dem Erfolg, den das Plummusfest am Wochenende im letzten Wahrzeichen aus der Ära der Goldbecker Großindustrie gefeiert hat, ist die Zuckerhalle auf dem besten Wege, in ihre neue Bestimmung als Multifunktionsstätte zu wachsen.

Ihre besonderen akustischen Qualitäten hat die mehr als 900 Quadratmeter große Haupthalle beim Auftritt des Berliner Chors „Univocale“ im April bereits eindruckvoll unter Beweis gestellt (AZ berichtete). Nun sieht das weitläufige Objekt am Samstag, 1. Oktober, dem nächsten kulturellen Vergnügen entgegen.

Als Bestandteil der am Montagabend in Osterburg eröffneten Landesliteraturtage (Lalita) zeigt sich die Zuckerhalle in zwei Wochen im Zeichen unterhaltsamer Worte. Auf dem Programm im Backsteinbau steht das Literaturgenre „Poetry Slam“. Das Publikum kann sich auf kurze abwechslungsreiche Texte, Geschichten und Gedichte mit Elan, Power und Emotionen freuen, teilt das Lalita-Organisationsteam mit. So werden in bunter Folge Mona Zwinzscher, Karsten Steinmetz und Herbert Beesten allein und in Kombination „nicht nur niedlich süße Geschichten erzählen, sondern es auch bitter werden lassen“, machen es die Verantwortlichen bewusst spannend.

Auf jeden Fall aber werde es Spaß machen, „diese drei sehr unterschiedlichen Typen mit ihren unterschiedlichen Texten“ näher kennenzulernen. Karten zum Preis von fünf Euro gibt es in der Stadt- und Kreisbibliothek Osterburg, Tel. (03937) 895309, und beim Goldbecker Bürgermeister Torsten Dobberkau, Tel. (0172) 5218152.

Kommentare