Straßenbeleuchtung in der Fabrikstraße soll grundlegend erneuert werden

Plan für mehr Licht an der Uchte

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Damit in der Fabrikstraße bald nach Einbruch der Dunkelheit die Lichter angehen können, sollen im Bereich des ehemaligen RAW-Geländes Leuchtmasten aufgestellt werden. Rund 52 000 Euro würde das Vorhaben kosten.

Stendal. Wer nach Einbruch der Dunkelheit von der Arnimer Straße in Richtung Nachtigalplatz oder in der Gegenrichtung unterwegs ist, hat zwei Möglichkeiten.

Entweder den etwas längeren Weg über den beleuchteten Südwall oder die direkte Verbindung über die Fabrikstraße entlang der Uchte. Dort ist es allerdings momentan noch relativ finster. „Da ist ein Bedarf für eine verbesserte Straßenbeleuchtung entstanden“, weiß Stadtsprecher Klaus Ortmann. Lange Zeit gab es dort eine passive Lichtquelle. „Der ehemalige RAW-Konzern hat die Fabrikstraße immer in ein freundliches Licht getaucht“, so der Stadtsprecher. Doch auf dem Gelände, wo sich heute der Alstom-Konzern niedergelassen hat, wurde zurückgebaut.

Dabei gibt es von der Einmündung Arnimer Straße bis auf Höhe einer Tanzschule, Fabrikstraße 7, bereits sechs Leuchten. Doch „die Ansiedlung einzelner Unternehmen, insbesondere das Tanzcentrum und jetzt auch der Landkreis“ würden eine Erweiterung der Straßenbeleuchtungsanlage erforderlich machen, wie aus einer Beschlussvorlage der Rolandstadt hervorgeht. Die bereits vorhandenen Leuchten sollen mit Strom sparenden LED-Leuchten ersetzt werden. Für den restlichen Teilabschnitt müssen Maste und Leuchten neu angeschafft werden. „Dieser Bereich wurde bislang vom dortigen Betrieb ausgeleuchtet“, so Ortmann. Das ganze Vorhaben wird rund 52 000 Euro kosten.

Die neuen Leuchten sollen einen Abstand von rund 38 Metern haben und sich im Gehweg entlang der vorhandenen Grundstücksgrenzen befinden. Das Kabel wird auf einer Länge von etwa 445 Metern in den vorhandenen Gehweg verlegt. Die Fabrikstraße hat, gemessen von der Arnimer Straße bis zum Nachtigalplatz, eine Länge von rund 570 Metern. Die elektrische Versorgung für diese Leuchten erfolgt aus dem Bestandsleitungsnetz am Nachtigalplatz.

Die Entwurfsplanung zur Verbesserung der Straßenbeleuchtung in der Fabrikstraße lag in der Zeit vom 21. Juni bis zum 10. August öffentlich aus. Seitens der Eigentümer, Pächter und sonstigen Betroffenen wurden Informationen zur Baumaßnahme eingeholt, wie aus der Beschlussvorlage der Stadt weiter hervorgeht. Das ganze Bauvorhaben soll erstmal öffentlich im Ausschuss für Stadtentwicklung diskutiert werden. Dieser findet am Mittwoch, 14. September, ab 17.30 Uhr im kleinen Sitzungssaal des Rathauses statt.

Das letzte Wort hat der Stadtrat dann in seiner planmäßigen Sitzung am Montag, 10. Oktober.

Von Mike Höpfner

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