Die Altmark als Modellregion: Landesenergieagentur will Akteure vernetzen

Pläne für ein Energieforum in Stendal oder Salzwedel

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Marko Mühlstein präsentiert die „Bauherrenmappe – Ein Leitfaden für energieeffizientes Bauen und Sanieren“, die Interessenten kostenfrei erhalten können.

ct Magdeburg. Die Altmark ist eine von vier energetischen Modellregionen in Sachsen-Anhalt, in der die Landesenergieagentur (LENA) Akteure zum Thema Energieeffizienz miteinander vernetzen will. LENA-Chef Marko Mühlstein kann dabei auf gute Kontakte in der Region bauen.

Er lebte selbst lange in der Altmark und ist vielen noch als Stendaler SPD-Bundestagsabgeordneter bekannt. Seinen Job in Magdeburg trat er 2013 an.

Die LENA organisiert unter anderem Projekte und Veranstaltungen. „Energie sparen, Wohlfühlen, Kosten senken“, war das Leitthema des sechsten Energieforums vergangene Woche in Magdeburg. Nicht nur Fachleute diskutieren in der Johanniskirche über effektive Möglichkeiten der energetischen Sanierung privat genutzter Wohngebäude. Es gab eine Beratungs- und Ausstellungsplattform, auf der Experten Verbraucher kostenlos und herstellerunabhängig informierten. Wegen der positiven Resonanz kann sich Mühlstein vorstellen, ein solches Forum in Stendal oder Salzwedel zu veranstalten.

Verschiedene Projekte der Landesenergieagentur in der Altmark wurden über das Programm „Sachsen-Anhalt Klima“ gefördert, unter anderem in Arendsee, Osterburg und Seehausen. Diese Kommunen beteiligen sich auch an dem „European Energy Award“. Der Award wird verliehen, wenn die Kommune am Ziel mehr Klimaschutz arbeitet. Mit im Boot sind die IGZ der beiden Altmarkkreise. Besonders wichtig sind in dabei die drei Bio-Energiedörfer Iden, Tangeln und Siebenlinden.

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