Arbeiten an der Anlage zwischen Mühlenstraße und Westwall im Zeitplan

Parkplatz bis Oktober fertig

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Auf einem Gelände zwischen Mühlenstraße und Westwall soll bis Ende Oktober ein Stellplatz für bis zu 78 Fahrzeuge entstanden sein.

Stendal. Noch liegt das Gelände zwischen Westwall und Mühlenstraße brach. Doch das soll sich bald ändern, geht es nach den Plänen der Stadtverwaltung. Geplant ist dort eine Stellplatzanlage für bis zu 78 Fahrzeuge.

Momentan sind dort Baufahrzeuge aktiv und richten die Fläche für eine schlussendliche Bepflasterung her. „Die Arbeiten sind schon sehr weit vorangeschritten“, sagt Stadtsprecher Klaus Ortmann. Noch im Herbst soll der neue Parkplatz der Rolandstadt fertig sein.

„Ziel ist es, Ende Oktober fertig zu sein. Dann haben wir da einen schönen neuen Parkplatz“, so der Stadtsprecher auf AZ-Anfrage. Die Baukosten für Straßenbau, Regenwasserkanäle, eine neue Beleuchtung inklusive aller Nebenkosten belaufen sich auf rund 725 000 Euro. Ursprünglich war für das Bauvorhaben ein Betrag von 678 000 Euro eingeplant. Grund für die Erhöhung sei, dass nach erfolgter Baugrunduntersuchung Erdreich einer bestimmten Güteklasse festgestellt wurde. „Wir haben dort teils einen sehr schlechten Untergrund und die entsprechenden Arbeiten waren mit viel Aufwand verbunden“, so Ortmann.

Das Bauprogramm nennt sich offiziell „Neubau Mühlenstraße nebst Stellplatzanlage“. Dass die Brachfläche hinter der Mühlenstraße zum Parkplatz umgewandelt wird, kommt nicht von ungefähr. „Wir haben den Karnipp und den Hoock bebaut. Da standen bislang rund 50 bis 60 Fahrzeuge. Diese Stellplätze sind uns verloren gegangen“, berichtet Ortmann, „daher sind wir heilfroh, dass wir die Fläche an der Mühlenstraße haben.“ Gerade der Innenstadtbereich sei „nicht komfortabel“ mit ausreichend Parkmöglichkeiten ausgestattet. Auch die Mühlenstraße selbst soll umfassend saniert werden. Geplant ist eine Fahrbahnbreite von sechs Metern, zusätzlich ein 2,3 Meter breiter Fußweg. Ein herausnehmbarer Poller soll den Durchgangsverkehr vermeiden.

Von Mike Höpfner

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