Der Herrentag ist in Könnigde längst keine Männerdomäne mehr

Ohne die Trossweiber geht nichts

mb Könnigde. Himmelfahrt ist zwar schon eine gute Woche vorbei, aber den Könnigdern auch heute noch in guter Erinnerung. Denn der Ort ist seit vielen Jahren der größte Anziehungspunkt zum „Männertag“ in der Region.

Auf dem Gelände des Heimatvereins „Hennings von Treffenfeld“ gab es die wohl größte Party in der Region Bismark. Harald Schulze, Vorsitzender des Könnigder Heimatvereins, hatte wieder gutes Wetter bestellt und mit den Männern alles gut vorbereitet.

Doch ohne ihre sogenannten „Trossweiber“ geht auch am Herrentag gar nichts, denn die Frauen ziehen im Hintergrund die Fäden und kümmern sich um den Nachschub für das leibliche Wohl der vielen Gäste. Fußgänger und Radfahrer, Motorradfahrer und sogar ganze Mopedgruppen und Pferdegespanne waren auf den Straßen in Richtung Könnigde anzutreffen. Einige Hundert Gäste schauten im Verlauf des Tages vorbei, probierten Hefekuchen aus dem Backofen oder Schwein am Spieß und Gegrilltes sowie Schwarzbier vom Fass. Bis in den frühen Abend hinein genossen neben den Herren auch die Damen diesen freien Tag, der schon längst nicht nur eine Männerdomäne ist.

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