Baubeginn am Dienstag / Drei Phasen bis September / Kosten: 791 000 Euro

Neuer Kreisverkehr für Stendal

mei Stendal. Die Rolandstadt bekommt einen weiteren Kreisverkehr – Dienstag nach Pfingsten beginnen die Bauarbeiten an der Kreuzung Heerener- / Industriestraße.

Bezahlt wird der 791 000 Euro teure Kreisel vom Land (568 000 Euro) und der Stadt Stendal (223 000 Euro).

Mit dem Kreisverkehr soll der vielbefahrene Knoten im Zuge der Landesstraße 32 entschärft werden. Der Kreisel wird einen Außendurchmesser von 32 Metern haben. Und weil man einmal dabei ist, soll auch gleich die Geh- / Radweg-Lücke (250 Meter) bis zur Einmündung ins Gewerbegebiet (Porta, Edeka und andere) geschlossen werden.

In der ersten Bauphase wird die östliche Fahrbahnseite der Heerener Straße verbreitert, damit sie ab Juni als Baustraße auch für schwere Lkw genutzt werden kann. Im Juni schließt sich der Bau am westlichen Teil des Kreisverkehrs an. Der stadtauswärts in Richtung Heeren führende Verkehr soll an der Baustelle vorbei geleitet werden. Aus Heeren kommende Fahrzeuge werden über den Hohen Weg geführt. Das Ganze steuert eine Drei-Seiten-Ampel. Der Anliegerverkehr im westlichen Bereich der Industriestraße (z. B. Landbäckerei) muss über den Hohen Kranz umgeleitet werden. Fußgänger, die sonst die Heerener Straße zum Einkaufsmarkt nutzen, gelangen über die Tiefe Wiese ans Ziel.

In einer dritten Bauphase (ab 20. Juli bis voraussichtlich September) soll dann der östliche Bereich des neuen Kreisverkehrs ausgebaut werden. Dafür muss das östliche Teilstück der Industriestraße voll gesperrt werden.

Rubriklistenbild: © dpa

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