SWG investiert 5,4 Millionen Euro / Fokus auf Erneuerung der Wasserleitungen

Neue Balkone für „King Kong“

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SWG-Chef Daniel Jircik will unter anderem eine Million Euro in die Sanierung des „King Kong“ investieren.

Stendal. „Wir haben immer zwischen vier und fünf Millionen pro Jahr für Investitionen ausgegeben, und das wird auch in diesem Jahr so sein“, sagt Daniel Jircik, Geschäftsführer der Stendaler Wohnungsbaugesellschaft (SWG).

Ziemlich genau 5,474 Millionen Euro investiert die SWG in diesem Jahr.

Davon sind 2,357 Millionen für die Instandhaltung eingeplant. Mit dem deutlich größeren Teil von 3,117 Millionen soll die Instandsetzung finanziert werden. „Das ist das, was man klar erkennt – wo Baukräne stehen und wo richtig was passiert“, sagt Jircik.

Einen großen Anteil daran trägt mit 345 000 Euro die Erneuerung von Wasserleitungen. „Da haben wir massive Probleme“, so der SWG-Chef. Rund die Hälfte der Bestände, also etwa 2000 Wohnungen, seien von den Baumaßnahmen betroffen. „Wir haben das durchgeplant und kommen mit zwei Tagen pro Eingang aus“, sagt Jircik. Für die Bewohner bedeutet das im Klartext, auch zwei Tage auf die Toilette verzichten zu müssen. „Wir wissen, dass das für die Mieter unangenehm wird. Aber die Alternative ist, wir warten noch zehn Jahre ab und brauchen dann für die Erneuerung wesentlich länger“, so der Geschäftsführer.

Am „King Kong“, dem Elfgeschosser an der Stadtseeallee, sollen für rund eine Million Euro Balkone, Aufzüge und die Fassade runderneuert werden. Die Fahrstühle werden dann ebenerdig halten.

Von Mike Höpfner

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