Ersatzbau für abgefackeltes Abenteuerhaus

Neuanfang nach dem Feuer

Eine Stendaler Fachfirma für Zimmerei und Gerüstbau ist dabei, das Langhaus auf dem Gelände des Abenteuerspielplatzes, das im Dezember 2015 abgebrannt ist, zu ersetzen.

Stendal. Die Sanierungsarbeiten am Stendaler Abenteuerspielplatz im Stadtforst, Nähe Chausseehaus Hassel, haben begonnen. Eine Fachfirma ist beauftragt, Mitarbeiter des Bauhofes sind ebenfalls aktiv.

Viel verbranntes Material muss entsorgt werden.

„Es ist beabsichtigt, das Langhaus wieder zu errichten“, informierte Stadtsprecher Klaus Ortmann auf Nachfrage und steckte den zeitlichen Rahmen ab: „Abriss und Neubau sollen bis Pfingsten abgeschlossen sein. “ Insgesamt war bei dem Brand ein Schaden von 60.000 Euro entstanden. Ein kleiner Beitrag ist bisher über Spenden zusammengekommen. Die 1620 Euro werden allerdings bei Weitem nicht ausreichen.

Doch es passiert schon einmal etwas im Stadtforst: In einem Container liegt das verbrannte Holz, das nicht mehr zu retten war. Anderes tragendes Material, das seine Funktion noch erfüllt, wurde vom Ruß befreit und wieder glatt geschliffen. Wenige Tage vor Weihnachten hatte es auf dem beliebten Abenteuerspielplatz gebrannt. Eine der hölzernen Konstruktionen, die Kinder zum Klettern und kreativem Spiel einluden, wurde dabei stark beschädigt.

„Zur nächsten Spielzeit sollen die Schäden behoben sein“, sagte Stendals Stadtsprecher gestern.

Von Alexander Postolache

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