Stendaler entsetzt über ekelhafte Schändung der letzten Ruhestätte seiner Mutter

Exkremente auf dem Grab

+
Dieses Grab auf dem Friedhof an der Rönnefelder Straße ist mit Exkrementen geschändet worden.

nt Stendal. Es ist Mittwoch, 25. März, ein schöner, sonniger Tag in Stendal. Der 60-jährige Peter Aust beschließt, auf den Friedhof zu gehen, um dort das Grab seiner Mutter ein wenig für den Frühling herzurichten.

Als er an dem Grab auf dem neuen Friedhof in der Rönnefelder Straße ankommt, will er seinen Augen nicht trauen: Er sieht wenige Tage alte Exkremente auf dem Grab. Peter Aust ist entsetzt über diese ekelhafte Schändung und sicher, dass diese Exkremente menschlicher Herkunft sind. Der 60-Jährige kann nicht begreifen, dass es tatsächlich ein Mensch gewesen sein soll, der dies auf dem Grab seiner geliebten Mutter angerichtet hat. Bereits im Februar dieses Jahres hatte ein Unbekannter einen kleinen weißen Engel beschmiert, der sich auf dem Grab befand, sagt Aust. Auch damals sei es Kot gewesen, ist er sich sicher.

Im Februar hatte der Stendaler noch auf eine Anzeige gegen Unbekannt verzichtet. Gestern beschloss er, doch zur Polizei zu gehen und die Sache anzuzeigen.

Die Polizei macht ihm allerdings nur wenig Hoffnung, den Täter fassen zu können. Sie ist auf Zeugen dieser widerlichen Tat angewiesen.

Mehr zum Thema

Kommentare