Blick über den Tellerrand

Mehr Zusammenarbeit in der Altmark fürs EU-Fördergeld

Das neue Leader-Logo für die Förderregion um Stendal, Tangerhütte und Tangermünde.

mei Altmark. Inhaltlich sind die Landschaft und die Probleme etwa mit dem demografischen Wandel und der Infrastruktur ähnlich.

Allein schon deshalb wollen die Leader-Aktionsgruppen (LAG) „Uchte-Tanger-Elbe“ (UTE), „Mittlere Altmark“ und „Elb-Havel-Winkel“ enger zusammenrücken. Das haben sie während des „AltmarkMacher“-Festivals in Tangerhütte vereinbart.

Speziell haben die LAG-ler dabei auch den Tourismus im Blick. Ausbau der Radwege-Infrastruktur, Vermarktung der Bismarck-Schlösser, nannte Andreas Brohm, Vorsitzender der LAG UTE, in dieser Woche Beispiele. Bei dem Festival habe sich die gastgebende Leader-Region um Stendal, Tangerhütte und Tangermünde bereits mit einem neuen Logo präsentiert.

Ab sofort und bis zum 19. September können sich wieder Projekte um eine Förderung bewerben. Eingereicht werden können Ideen und Projekte, die 2017 umgesetzt werden sollen. Informationen und Anträge gibt es beim Leader-Management in Stendal, Telefon (03931) 41 04 53, E-Mail an info@landleute.eu. Brohm rät, das Management im Vorfeld zu kontaktieren. Neben dem Landwirtschaftsfonds (ELER) fließen jetzt auch Fördermittel aus dem Sozialfonds (ESF) und dem Regionalentwicklungsfonds (EFRE). Damit können nicht nur bauliche Maßnahmen in Dörfern umgesetzt werden, sondern es gibt auch Unterstützungsmöglichkeiten für Investitionen in Städten sowie für das Erstellen von Konzepten für Weiterbildungen oder Vernetzungsaktivitäten. Die Programme zielen auf lokale Projekte in ländlich geprägten Regionen ab. Die aktuelle Förderperiode reicht bis 2020.

Für das „Uchte-Tanger-Elbe“-Fördergebiet gibt es bereits eine Zusage über zwei Millionen Euro als erster Förderrate für Projekte aus dem privaten, unternehmerischen und kommunalen Bereich.

Kommentare