Altmärkische Kandidaten aus vier Wahlkreisen erwarten „Gegenwind“ zur Landtagswahl

„Massiv Parolen von rechts“

Christian Franke, Dorothea Frederking, Mirko Wolff und David Elsholz wollen 2016 im Landtag vertreten sein.

xp Stendal. „Wie gehen wir mit der AfD um?“, fragte Christian Franke, Landtagskandidat aus Salzwedel, in die Runde der Bündnis-90-Grünen aus dem Landkreis Stendal. Und erwartet im Vorfeld der Wahlen am 13. März „massiv Parolen von rechts“.

Diese wurden bereits in der Vergangenheit besonders in der Kommunikation in den sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Co. häufiger und heftiger. Aber auch im „klassischen Wahlkampf“, den die Kandidaten – neben Franke (Wahlkreis 1) noch Dorothea Frederking in Stendal (Wahlkreis 4), Mirko Wolff (Gardelegen-Klötze, Wahlkreis 2) sowie im Wahlkreis 3 (Havelberg-Osterburg): David Elsholz – sechs Wochen vor der Wahl beginnen wollen, sehen die Grünen Potenziale zur Diskussion. Und dies insbesondere zum Thema „Flüchtlinge“. Während die Parteifreunde im Landtagswahlkreis Genthin (Wahlkreis 5), welches auch die Städte Tangermünde und Tangerhütte umfasst, noch keinen Kandidaten benannt haben, sind die Grünen im Rest der Altmark bereits in der Vorbereitung zur Wahl. Je Landkreis sollen sechs Großflächenplakate für die Dame und die drei Herren aus der Altmark im Altmarkkreis und im Landkreis Stendal werben.

„Sieben Prozent plus x“ haben sich die Altmärker vorgenommen und wollen je Wahlkreis mindestens 1500 Stimmen einholen. Auf Landesebene konnten 2011 rund 70 000 Stimmen erreicht werden. Dies soll getoppt werden. Die Chancen stünden gut, sehen sich die Altmärker strukturell und in den Kommunen „stark“ aufgestellt. Der Zuwachs um 200 auf 700 Mitglieder im Land spreche für sich.

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