Mehrgenerationenhaus nicht genehmigt / Freude in Krevese, Krumke, Krusemark und Darnewitz

„Leader“: Gladigau ist raus

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Beim Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ hat Gladigau mit einem Sieg gepunktet. Die Idee, in der alten Schule ein Mehrgenerationenhaus einzurichten, wurde nun abgelehnt.

mei Stendal. Aus dem geplanten Mehrgenerationenhaus in der alten Schule Gladigau wird wohl nichts – zumindest nicht mit Fördergeld aus dem europäischen „Leader“-Programm. Das geplante Projekt wurde vom Landesverwaltungsamt abgelehnt.

Das gilt auch für die Pläne der Kirchengemeinde Eichstedt, in das dortige Gotteshaus eine Toilette einzubauen sowie den Glockenstuhl und die Turmhauben zu sanieren.

Nicht abgelehnt, aber mit dem Vermerk „Förderung gegebenenfalls außerhalb von Leader“ versehen, wurde die angestrebte Sanierung der Idener Turnhalle samt Gestaltung der Außenanlagen.

Ein Zuwendungsbescheid erteilt wurde unter anderem für das Herrenhaus Krevese. Dort kann der Westflügel zum Bürotrakt für das Atelier ausgebaut werden. Auch die Machbarkeitsstudie zur Nachnutzung der ehemaligen Grundschule in Dobberkau kann von der Einheitsgemeinde Stadt Bismark in Auftrag gegeben werden.

Ein sogenannter „Vorzeitiger Maßnahmebeginn“ wurde dem Förderverein Schloss Krumke erteilt, der das Kavaliershaus umbauen und sanieren will. Speziell geht es hier um den dritten Bauabschnitt und damit um den Ausbau im Erdgeschoss. Die Pension „Gutshaus Krusemark“ will ihre touristischen Angebote verbessern und kann damit auch vorzeitig beginnen. Gleiches gilt für die Bauherrengemeinschaft Gonthard Westphal und Kay Wiegels, die mit der Sanierung der Treppen an der Nord- und Ostfassade des Krumker Schlosses starten kann. Freude auch in Darnewitz: Der dortige Verein will den Findlingspark mit Streuobstwiese, Museum und Küche ausstatten und kann damit beginnen. Für ein zweites Projekt des Vereins „Wir für Darnewitz“, ein neues Dach für das Kirchenschiff, gab das Landesverwaltungsamt ebenfalls grünes Licht. Ein weiteres Kirchenprojekt wurde für Seehausen genehmigt: ein neues Dach und Feuchtereduzierung in St. Petri.

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