Sprung ins Bundesprogramm geschafft / Modellprojekte für eine starke Jugend ab Januar

Der Landkreis wird „Soziale Stadt“

mei Stendal. 220 wollten es haben, 200 erfüllten die Voraussetzungen, der Landkreis Stendal hat es geschafft: Er ist bei dem Bundesprogramm „Soziale Stadt“ im Boot und kann ab Januar Modellprojekte unter dem Motto „Jugend stärken im Quartier“ starten.

Dabei geht es um den Übergang von der Schule in den Beruf, also um Projekte für Jugendliche zwischen zwölf und 26 Jahren, die auf Jugendsozialarbeit und Beratung ausgerichtet sind.

„Jugend stärken im Quartier“ soll die Team- und Kommunikationsfähigkeit, das Verantwortungsbewusstsein und die Selbstorganisation stärken sowie gleichzeitig das Wohnumfeld und das nachbarschaftliche Miteinander verbessern. Die Projekte können Erlebnispfade, Gemeinschaftsgärten oder Initiativen zur Nachbarschaft sein.

„Das Programm ist beispielhaft für die Zusammenarbeit verschiedener Ministerien im Rahmen unserer Strategie ,Soziale Stadt‘, die wir im Koalitionsvertrag verankert haben“, kommentiert die Stendaler Bundestagsabgeordnete Marina Kermer (SPD). Die beiden Bundesministerien für Umwelt und Bau sowie für Familie, Senioren, Frauen und Jugend würden bei der Förderung zusammenarbeiten. Das Programm richtet sich laut Kermer besonders auch an bestimmte Gebiete in der „Sozialen Stadt“.

2014 waren die Bundesmittel für das Programm von 40 auf 150 Millionen Euro aufgestockt worden. Kermer betont, dass dies eine „wichtige sozialdemokratische Forderung in den Koalitionsverhandlungen“ war.

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