Gereinigtes Abwasser darf in die Elbe / Standorterweiterung im Industriepark

Bis zu 400 Kubikmeter pro Tag

In unmittelbarer Nähe zu den Überresten des Arneburger Kernkraftwerkes – rechts im Bild – erweitert des Wasserverband Stendal-Osterburg seine Kläranlage. Fotos: Postolache

Arneburg. Dieter Schröder, Geschäftsführer des Wasserverbandes Stendal-Osterburg (WVSO), hatte während der Versammlung in Osterburg über die Pläne für Investitionen im kommenden Jahr gesprochen (AZ berichtete). Insgesamt 7,5 Millionen Euro sollen ausgegeben werden.

Ein Projekt, das sich bereits jetzt im Bau befindet, ist auf dem Gelände des Industrie- und Gewerbeparks Altmark (IGPA) bei Arneburg zu sehen. Wie Petra Tesching, Abteilungsleiterin Abwasser, auf AZ-Nachfrage mitteilte, wird die Anlage an diesem Standort erweitert. „Die Kläranlage ist eine Anlage nur für kommunale Abwässer, die im Auftrag des WVSO errichtet wird. Hier sind die Stadt Arneburg, teilweise die Ortslage Dalchau und die häuslichen Abwässer der Betriebe im Gelände des Gewerbegebiets angeschlossen.“ Und weiter ist diese im ersten Bauabschnitt für 1900 Einwohner ausgelegt und kann bis auf 2550 erweitert werden. Bei der Planung für die Kläranlage wurden dabei die vorhandenen und geplanten Erweiterungen des Industrie- und Gewerbeparks berücksichtigt, sofern sie zum Zeitpunkt bekannt waren.

Für die gereinigten Abwässer gibt es eine wasserrechtliche Erlaubnis für die Einleitung in die Elbe. Die Anlage ist für 400 Kubikmeter je Tag genehmigt. Beim Abwasser handelt es sich um häusliches Schmutzwasser, Zellstoffwerk und Papierfabrik klären ihr industrielles Wasser selbst.

Von Alexander Postolache

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