Altmark-Ensemble musiziert mit Gardelegener Sängern und Turmbläsern

Ein Kanon der Chorfreunde

Das Musikforum Katharinenkirche war an diesem Wochenende wieder gut besucht. Das Altmark-Ensemble hatte zum Weihnachtskonzert geladen und präsentierte passende Musik in harmonischer Kooperation mit Gardelegener Sängern. Foto: Hammer

Stendal. Eine musikalische Tradition fand viele interessierte Ohren: Auch in diesem Jahr hatte sich das Altmark-Ensemble Stendal wieder für sein Weihnachtskonzert in der Katharinenkirche einen befreundeten Chor eingeladen.

Neben der schon traditionell dazugehörigen Turmbläsergruppe der Rolandmusikanten kamen Sängerinnen und Sänger vom gemischten Chor „Deutsche Post“ aus Gardelegen in das Musikforum.

Gemeinsam eröffneten beide Chöre das Weihnachtskonzert mit dem Kanon „Weihnacht, Weihnacht, glückliche Zeit“. Danach brachten zunächst die Gardelegener Gäste unter Bernd Werner ihr Programm zu Gehör.

Frisch und freundlich-locker besangen sie den leise rieselnden Schnee, um dann ein „Schiff zu beladen“. Sie ließen Engel frohe Kunde verbreiten und priesen „Jubilate Deo“ das nicht mehr allzu ferne Fest. Schließlich stellten sie für die zahlreich erschienenen Gäste fest: „Hört, wie schön ist heilige Nacht!“ Die Rolandmusikanten leiteten mit einem Arrangement von „Es ist ein Ros entsprungen“ den zweiten Teil des Konzertes ein, in dem die Damen und Herren des Stendaler Altmark-Ensembles nunmehr ihre professionelle Qualität unter Beweis stellten. Mit „Hoch, tut Euch auf“, und „Fürchtet Euch nicht“ folgten sie der Aufforderung der Engel zur Geburt des Heilands. Sodann standen sie „an deiner Krippen hier“ um „Jesulein zart“ zu besingen.

Wie in jedem Konzert des Ensembles lieferten auch die Mitglieder der Instrumentalgruppe unter Volker Günzel ihren Anteil ab.

„Tal und Hügel sind verschneit“ kündete ein Strophenlied und „Tannenduft und Kerzenschein“ verbreitete sich musikalisch zum Advent unter der Leitung von Sebastian Weidenhagen. Und zum Ende der Veranstaltung: „Tausend Sterne“ ließen schließlich von der Gruppe gespielt „Lichter der Hoffnung“ aufleuchten, damit „Alle Jahre wieder“ sich Weihnachten der Wunsch nach Friede auf Erden einstellt.

Von Ulrich Hammer

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