Alstom übergibt „Prima H3“

Hybridlok für Hamburg: Bis zu 50 Prozent weniger CO2

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Bei Alstom in Stendal wurde eine Hybridlok gebaut, die demnächst Rangierdienste im Hamburger Hafen leistet.

mei Stendal. Das Alstom-Werk in Stendal hat eine Hybridlokomotive gebaut, die demnächst Rangierdienste im Hamburger Hafen leisten wird. Die Lok „Prima H3“ soll am Donnerstag, 21. Juli, in feierlichem Rahmen an die Metrans Rail übergeben werden.

„Mit der Lieferung der Hybridlokomotive für Rangierdienste zum Einsatz im Hamburger Hafen beweist Alstom Zuverlässigkeit und Termintreue. Mit neuen innovativen Produkten wie der Prima H3 stärkt Alstom die Region und sichert Arbeitsplätze“, betont Alstom-Sprecherin Tanja Kampa. Im Vergleich zu herkömmlichen Rangierlokomotiven produziert die Prima H3 mit ihrem Hybridantrieb bis zu 50 Prozent weniger Kohlendioxid. Sie lässt sich aufgrund geringer Geräuschemissionen bevorzugt im stadtnahen Betrieb und in Werkhallen von Großbetrieben einsetzen.

Alstom Transport ist in Deutschland einer der führenden Anbieter von Bahntechnik. Schwerpunkt ist die Herstellung von Schienenfahrzeugen für den Nahverkehr (Straßen-, Stadt-, S-Bahnen, Regionalzüge). Die Züge verkehren im Nah- und Fernverkehr von Schleswig-Holstein bis Bayern.

Alstom ist der einzige Hersteller von Bahntechnik, der in Deutschland Wartung, Instandhaltung und Modernisierung aller Züge und deren Komponenten anbietet. Mehr als 90 Prozent der in Deutschland verkehrenden Hochgeschwindigkeitszüge sind mit ETCS (European Train Control System) von Alstom ausgerüstet. In Deutschland zählt Alstom 3000 Mitarbeiter an sechs Standorten.

Mit Hauptsitz in Frankreich ist das Unternehmen in mehr als 60 Ländern vertreten und beschäftigt insgesamt etwa 31 000 Mitarbeiter.

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