Treuel-Deich: Baustart frühestens in vier Jahren

Hochwasser-Angst bleibt bis 2020

Die Flut 2013 war ein Trauma. Nun sollen die Planungen für den Hochwasserschutz beschleunigt werden.

Magdeburg / Stendal. Bis zum Jahr 2020 sollen in Sachsen-Anhalt alle Deiche den modernen DIN-Anforderungen entsprechen. An dieser Zielstellung ändert auch das neue Gesetz nichts, dessen Entwurf Umweltminister Herrmann Onko Aeikens (CDU) gestern vorstellte.

Damit sollen die Planungs- und Genehmigungsverfahren im Bereich des Hochwasserschutzes deutlich erleichtert und beschleunigt werden. „Wir wollen aufs Tempo drücken. Das nächste Hochwasser kommt mit Sicherheit“, sagte Aeikens.

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Diejenigen, die auf eine schnelle Umsetzung von Projekten gehofft hatten, werden enttäuscht sein. Ein Beispiel dafür ist der Deich am Treuel im Süden des Landkreises Stendal. Hier sollen die Planungen für die DIN-gerechte Sanierung erst 2016 starten und zwei Jahre später mit der Umsetzung begonnen werden. Bürger aus der Region fürchten, dass bei einem neuen Extremhochwasser dort der Deich brechen und die gesamte Region von Rogätz bis Tangerhütte überfluten könnte.

Von Christian Wohlt

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