Sitzung der Landeskabinette Sachsen-Anhalt und Brandenburg

„Havelberg bleibt im Landkreis Stendal“

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In der Havelberger Laurentiuskirche, die als Blumenhalle fungiert, zeigten sich die Ministerpräsident Reiner Haseloff (v.l.) und Dietmar Woidke beeindruckt von den gärtnerischen Leistungen des Teams um Rainer Berger. Der gebürtige Arendseer ist gärtnerischer Leiter der Bundesgartenschau im Havelland.

ct Havelberg. Havelberg bleibt Teil des Landkreises Stendal in Sachsen-Anhalt.

„Ich hätte es lieber in Brandenburg gehabt“, scherzte Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident des Nachbarlandes, nach der gestrigen gemeinsamen Kabinettssitzung mit seinem Amtskollegen Reiner Haseloff (CDU). Dieser versicherte, dass er die „Perle im Norden“ nicht hergeben würde. Die Stimmung beim gestrigen Treffen in der Domstadt war offensichtlich bestens.

Schließlich gab es viel Positives zu verkünden. Die von beiden Ländern gemeinsam getragene Bundesgartenschau (Buga) ist bestens angelaufen. Havelberg ist der einzige sachsen-anhaltische von insgesamt fünf Standorten. In den ersten drei Veranstaltungswochen haben bereits rund 170 000 Gäste die erste länderübergreifende Gartenschau besucht. „Die BUGA ist nicht nur für die Havelregion von Bedeutung. Sie strahlt in die Altmark und bis Magdeburg oder Potsdam aus“, erklärte Haseloff. Sachsen-Anhalt hat Havelberg mit mehr als 15 Millionen Euro Fördermitteln unterstützt. Das Land Brandenburg investierte etwa 76 Millionen Euro für Infrastruktur und gärtnerische Projekte in seinen Standorten.

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