Mit Slip-Anlage vor drei Jahren begann Werbens Buhnenhaken-Aufschwung

Hafenfreunde investieren im fünfstelligen Bereich

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Nach der Hafenfest-Premiere 2013 mit Amphicars richteten Werbens Buhnenhaken-Kümmerer in diesem Juli erstmals ein Fischerstechen aus. 2015 soll eine Steganlage kommen.

Werben. „Die Elbe ist eine Autobahn, da ist alles möglich“, plante Michael Schnelle im Januar 2011 eine Wasserski-Strecke auf Werbens blauem Band. Daraus wurde nichts, auch die Betriebssportgemeinschaft hat der Unternehmer nicht gegründet.

Dafür die Hafenfreunde Werben, die auf Investitionskurs sind – und 2015 am Buhnenhaken fünfstellig bauen wollen.

Im September 2012 sorgte die Interessengruppe dafür, dass Boote mittels einer Slip-Anlage bequem zu Wasser gleiten – slippen – können, und zwar auch ohne PS-starkes Zugfahrzeug. „Um das Baden zu ermöglichen, legten wir einen Strand an“, berichtet der Hansestädter. Auch eine Treppe wurde geschaffen, um einen barrierefreien Zugang zu ermöglichen.

Der erste publikumsträchtige Sommertrubel lockte 2013 mit der Hafenfest-Premiere zum Stelldichein allerlei skurriler Wasserfahrzeuge. Mit maritimem Gaudi läutete die Truppe im Juli dieses Jahres eine Tradition ein und rief unterhaltsam zum ersten Fischerstechen im hohen Landkreisnorden. „Der Strand wurde von Omas, Opas, Müttern, Vätern und Kindern in Beschlag genommen“, berichtet der oberste Werbener Hafenfreund. Und die Schwimm-Pontons im Hafenbecken würden von den Jüngsten „mit großem Spaß genutzt“. 2015 will die Interessengemeinschaft eine Steganlage errichten. Entwürfe für den schwimmenden Bootsparkplatz liegen bereits vor.

Von Antje Mahrhold

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