Neues Fahrgestell und ein Kutscher aus Seehausen

Auf Gummirädern durch Stendal: Historische Pferdebahn fast komplett

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Das Fahrgestell für die historische Pferdebahn, die demnächst durch Stendal rollen soll, ist angekommen.

pm Stendal. Die Enthusiasten des 10. Stendaler Husaren-Regiments kommen ihrem Ziel, die historische Pferdebahn demnächst wieder durch Stendal fahren zu lassen, immer näher: Das neue Fahrgestell für das Gummiräder-Gefährt Baujahr 1910 ist in der Rolandstadt angekommen.

Michael Trösken hat es auf einem Hänger mehr als 1000 Kilometer weit aus Landshut in Bayern abgeholt. Dort war das Fahrwerk produziert worden, weitere Monatagearbeiten übernahm eine Stendaler Stahl- und Metallbaufirma.

Das neue Fahrgestell ist unter anderem mit einer Drehschenkel-Lenkung, TÜV-gerechten Hand- und Mechanikbremsen und kleinen Gummirädern ausgestattet.

Für eine zweite Überraschung sorgte ein Scheck über 5900 Euro. „Wir wollen den Erhalt von Traditionen fördern und freuen uns, dass mit diesem historischen Wagen das gesellschaftliche Leben in der Hansestadt Stendal belebt wird“, sagte Lotto-Mitarbeiterin Johanna Grude.

Husaren-Regiments-Vorsitzender Peter Krupp stand die Freude ins Gesicht geschrieben, denn nach der Fertigstellung der Fahrgastkabine und Komplettierung des Fahrgestells durch Plattformen und Stufen zum Einsteigen sowie den aufgesetzten Karosserierahmen können nun die Rest-arbeiten an der Pferdebahn beginnen.

Ein Kutscher, der die historische Pferdebahn durch Stendal lenken kann, ist mit Horst Riemland aus Seehausen auch schon gefunden.

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