„Die Söhne und das Biest“ regten zum Nachdenken an

Genügend Angriffsstoffe

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Drei Hengstmänner boten am Freitagabend im Klostergarten feinstes Kabarett aus Magdeburg.

hh Stendal. Vom „Einfachen zum Komplizierten“ ließen drei Männer am Freitagabend kaum ein aktuelles Thema aus. Die drei heißen alle Hengstmann mit Nachnamen und sind mit den Vornamen Sebastian, Tobias und Frank wohl bekannt.

Vom Kommunalen bis zur Weltpolitik gab es im Klostergarten Angriffsstoffe und Kommentare, womit lachend getötet wurde. Und gelacht werden durfte bei den Magdeburgern viel. Zum Beispiel über die zwei mal 24 Sekunden, die Vater Hengstmann brauchte, um beide Söhne das Licht der Welt erblicken zu lassen. Aber auch über jetzt hierzulande erfundene Krankheiten zum Wohl der Krankenkassen, die nicht umsonst eben Krankenkassen heißen.

Dass Stendal eine schöne Stadt sei, musste gesagt werden, auch wenn man auf Namen heute nur noch von Vergangenem stolz sein könne, etwa im Fußball. Die Tagespresse bekam auf Kosten von Internet und „Facebook“ ihr Fett weg und sich über Griechenland oder die Türkei in Magdeburgs Kneipen ein Bild zu machen, war wohl auch nicht die ganz richtige Art und Weise für die Recherchierer.

Die AfD erhielt eine gebührende Abfuhr in Richtung Schießbereitschaft an der Grenze und beim Thema Aufklärung über Kommunikationsmittel konnte man erfahren, dass „Autokorrektur“ nicht bei VW erfunden worden sei, dass Seehofer dieses Ding nicht nötig habe, denn der „redet doch nur Sch…“ und Frau Merkels „Wir schaffen das“ sicher auch anders gedacht war.

Wer aber nun das „Biest“ im Programm ist, ließ sich verschiedenartig im Politbereich ahnen. Eins steht fest: „The winner is“ neben dem gestandenen „Alten“ des Trios die gesamte Hengstmann Familie, die köstlich erheiterndes, nachdenklich machendes und genau recherchiertes Kabarett ihrem Publikum unterbreitet.

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