Bauausschuss soll sich der Mängel annehmen

Gefahr durch Wasser auf der Elbstraße

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In Arneburgs Elbstraße sammelt sich an der Bushaltestelle in Schulnähe des Öfteren Wasser, obwohl das Nass eigentlich schnell versickern sollte. Jetzt wird nach Lösungen gesucht.

Arneburg. Es geht nicht so schnell wie es sollte auf Arneburgs Elbstraße. Und das kann zu einer Gefahrenquelle werden, besonders für junge Menschen.

Denn dort, wo Busse die Grundschüler bringen und abholen, steht des Öfteren das Wasser in den ausgefahrenen Spurrillen direkt an der Haltestelle. Genau dort sollte angestautes Nass eigentlich durch durchlässig verbautes Material versickern. Doch das geschieht laut Arneburgs Bürgermeister Lothar Riedinger zu langsam.

Besonders in den Wintermonaten, wenn Regen- und Tauwasser in den Vertiefungen stehen bleibt, könne es zur Eisbildung kommen. Dies kann dann Straßenschäden an der Haltestelle hervorrufen und eben auch für die Grundschüler und andere Nutzer der Bushaltestelle wie zum Beispiel die Senioren des nahe gelegenen Wohnparks zur Unfallquelle werden. Eine Idee, um den Prozess des Versickerns zu beschleunigen, wurde jüngst von den Stadtratsmitgliedern diskutiert. Es könnten an einigen Stellen Löcher in die bepflasterte Straßendecke gebohrt werden, um Regen- und Tauwasser zügiger ins Erdreich gelangen zu lassen, so eine Idee.

Vorschläge, die Versickerung so anzulegen, dass das Wasser in die Elbe geleitet wird, lehnte Riedinger als „nicht machbar“ ab. Der städtische Bauausschuss soll sich nun der Sache noch einmal im Detail annehmen.

Von Alexander Postolache

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