Polizei rückte an

Gedränge bei Geldausgabe der Asylanten

+
Gegen Mittag war die Situation wieder unter Kontrolle: Zuvor hatte es ein raues Gedränge wegen der Wartezeit gegeben, das aber laut Polizei glücklicherweise nicht in Gewalt umschlug.

kah Stendal. Mehrere Polizeiwagen mussten am gestrigen Mittag bei der monatlichen Geldausgabe für Asylsuchende an der Wendstraße anrücken: Es war zu einer emotional aufgehitzten Drängelei gekommen.

Der Grund war, dass der Geldtransport aus noch unbekannten Gründen zu spät kam. Es konnte nicht ab 9, sondern erst ab 10.45 Uhr ausgeteilt werden. Laut Polizei kam es deshalb unter den etwa 250 Wartenden zu Unruhe, der Wachdienst informierte die Polizei, die mit etwa 30 Beamten anrückte und die Situation beruhigte. Zu handfesten Auseinandersetzungen kam es laut Landkreis nicht. Der Landkreis will dafür sorgen, dass die Auszahlung künftig verbessert wird.

Von Kai Hasse

Kommentare