Kreisverkehrswacht organisiert erstmals Lehrgang für Gehwagen-Nutzer / Auftakt in Tangermünde

Freies Training für Rollator-Piloten

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Im toten Winkel kann es für Menschen am Rollator besonders gefährlich werden. Auch das richtige Bremsen will geübt sein. Ein Kurs am 18. August in Tangermünde vermittelt die Tipps.

Stendal/Tangermünde. Mit der Zeit geht Stendals Kreisverkehrswacht: Das Team um Vorsitzenden Bruno Zowada richtet am 18.  August auf dem Tangermünder Marktplatzpflaster erstmals ein Training für Rollatoren-Piloten aus. „Der Bedarf ist da“, erklärt Zowada am Mittwoch der AZ.

Der oberste Verkehrswächter im Landkreis hat für Dienstag einen Leih-Gehwagen geordert. Und er schickt mit seinen Kollegen Peter Sommer und Holger Wilke zwei augewiesene Rollatoren-Trainer auf den Kaiserstadt-Parcours.

Solche vorwiegend für Senioren organisierten Schulungen sollen etwa das verkehrssichere Verhalten an Haltestellen und das unfallfreie Überwinden von Hindernissen vermitteln. Auf dem Lehrplan der Nutzer von Rentnerporsches stehen auch die Gefahren im toten Winkel und das richtige Bremsen. „Das gibt es bestimmte Tricks“, kündigt Zowada an.

Das Moderatoren-Duo Sommer und Wilke habe sich für den Rollator-Lehrgang erstmal selbst auf die Schulbank gesetzt. In einem Spezialkurs der Deutschen Verkehrswacht in Schwerin legten die beiden Männer eine Prüfung ab. Ein Zertifikat bescheinigt ihnen die Fähigkeit, Frauen und Männer der Gehwagen-Gemeinde auf den sicheren Weg zu führen. Denn die Tücken des Alltags wie Bordsteinkanten oder widrig Hindernisse auf dem Bürgersteig lauern überall.

Von Antje Mahrhold

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