574 Millionen Euro sind ausgezahlt / Einige Anträge noch in Arbeit

Fluthilfe für Fischbeck & Co.

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Der Deichbruch im Juni 2013: Das Elbehochwasser überflutete Fischbeck. Dorthin floss ein Großteil der Fluthilfe.

mei Stendal. 574 Millionen Euro Fluthilfe hat das Landesverwaltungsamt (LVA) bislang bewilligt – davon profitierten im Landkreis Stendal (ostelbisch) unter anderem die Gemeinden Wust-Fischbeck (Sanierung Fährstraße Fischbeck, 227 000 Euro) und Kamern (Gemeindestraße und Birkenallee Kamern, 480 000 Euro) sowie der Wasserverband Havelberg (178 000 Euro).

„Auch mehr als zwei Jahre nach der Jahrhundertflut im Juni 2013 sind Arbeiten zur Beseitigung der Hochwasserschäden in vielen Bereichen noch in vollem Gange“, resümiert das LVA, das insgesamt 2973 Anträge mit einem Volumen von mehr als einer Milliarde Euro in fünf Fluthilfeprogrammen (Fischwirtschaft, Hochwasserschutz, kulturelle Einrichtungen, Infrastruktur und sonstige Förderung) registriert hat. 2388 Anträge (574 Millionen Euro) sind inzwischen abgearbeitet. Der dickste Brocken ist das Programm „Infrastruktur“, das allein 2408 Anträge umfasst. 1866 davon sind vom Tisch.

Im Förderbereich „Hochwasserschutzanlagen“ konnten 281 (Volumen ca. 18 Millionen Euro) der eingegangenen 288 Anträge (Volumen 24 Millionen Euro) abschließend bearbeitet werden, 8,6 Millionen Euro wurden ausgezahlt.

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