Jetzt wird wirklich gebuddelt: „Wir sind wieder einmal Vorreiter“

Erste Glasfaserkabel in Arneburg

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Ein Großaufgebot von Spezialisten auswärtiger Antennenfirmen hat sich an der Staffelder Straße in Arneburg eingerichtet: An der Strecke müssen auch alle Arneburger Radtouristen vorbei, die nach Tangermünde wollen.

Arneburg. Vier Wochen nach dem Breitband-Spatenstich am Firmensitz von Stadtoberhaupt Lothar Riedinger machen sich jetzt orangefarbene Glasfaserkabel über Baugruben direkt neben dem Arneburger Elberadweg bereit für ihren Turbodienst im Untergrund.

„Im Rathaus tagen gerade die Baufirmen“, erklärt Verbandsgemeinde-Chef Eike Trumpf am Montag der AZ. Spezialisten einer auswärtigen Antennen-Firma und diverse andere Fachleute haben ihr Einsatzgerät am Staffelder Weg vor den Toren der Kindertagesstätte „Elbräuber“ postiert. Rotweiße Absperrbaken behindern den Verkehr derweil noch an mindestens drei weiteren Stellen im Kern der Elbestadt.

Vom schnellen Internet im ersten Ausbaugebiet des Zweckverbands Breitband Altmark (ZBA) mit einem Übertragungstempo von 1000 Megabit pro Sekunde (MBit/s) sollen neben Arneburg auch Altenzaun, Beelitz, Chaussehaus Hassel, Dalchau, Groß Ellingen, Hohenberg-Krusemark, Klein Ellingen, Lindtorf, Rindtorf, Sanne Schwarzholz und Wischer profitieren. Ostelbisch mitversorgt werden Kamern, Neukamern, Hohenkamern, Sandau und Wulkau sowie der zu Tangermünde zählende Ort Storkau.

„Wir sind wieder einmal Vorreiter“, sagt Arneburg-Goldbecks oberster Bürgermeister über die Bedeutung der Pilotregion Arneburg. Das Vorhaben wird mit Fördergeld der Investitionsbank finanziert (AZ berichtete). Auch die Telekom rüstet dort auf. Sie verspricht ab 2017 50 MBit/s für 1400 Haushalte.

Von Antje Mahrhold

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