Stadt Stendal hat Zweifel am Konzept für den Sperlingsberg

Eisbahn auf Sperlingsberg in Stendal wohl schwer machbar

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So wie es derzeit aussieht, wird es wohl doch keine Eisbahn auf dem Sperlingsberg in Stendal geben.

Stendal. Der Sperlingsberg ist zu klein für eine Eisbahn. Das ist das erste Fazit einer Einschätzung der Stadtverwaltung. Stattdessen favorisiert die Stadt eine Eisbahn auf dem Marktplatz.

Laut Sprecher Klaus Ortmann habe die Stadt selbst bereits Planungen gemacht, um im Winter 2016/2017 eine Eisbahn auf dem Marktplatz anzubieten. Dass es nach dem Vorschlag der SPD/FDP/Linke/Piraten/Freie Ortschaftsräte bereits in diesem Winter eine Bahn geben soll, sei zwar kurzfristig, aber machbar: „Das dürfte nicht das Problem sein“, meint er.

Aber es gibt ein anderes Problem: Den Zuschnitt des Sperlingsberges. „Wir halten ihn verkehrstechnisch nicht für geeignet“, so Ortmann. Denn mit den nötigen Zufahrten für Anwohner, den Lieferverkehr sowie notwendigen Abstand würde es eng werden. Man gehe schließlich auch davon aus, dass nicht nur eine knapp bemessene Eisbahn auf dem Sperlingsberg Platz finden müsse, sondern auch ein Verleih für Schlittschuhe, Aggregate oder Catering.

Finanziell gäbe es auch einige, noch nicht ergründete Punkte: Personal, Sicherheitsdienst für die Bewachung oder Nebenkosten, abhängig von der Modernität einer Anlage.

Bereits bis in die Nuller-Jahre gab es eine Eisbahn in Stendal, damals organisiert von dem Stadtwerken. „Die würden wir auch gern wieder haben“, meint Ortmann. Die Stadt favorisiert aber klar den Marktplatz. Der sei groß genug.

Von Kai Hasse

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