Stadtrats-Mehrheitsfraktion will neues Angebot / Geschätzte Kosten würden bei knapp 25 000 Euro liegen

Eisbahn auf Sperlingsberg wieder Thema

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Wo im vergangenen Winter noch geparkt wurde, könnte demnächst geskatet werden.

kah Stendal. Eine Eisbahn gegen soziale Kälte – mit dem Gegensatz kann man einen Antrag der Fraktion SPD / FDP / Piraten / Ortsteile im Stadtrat Stendal beschreiben.

Die Politiker der Parteien machen sich in dem Antrag stark für eine Kunst-Eislaufbahn auf dem Stendaler Sperlingsberg zur Weihnachtszeit.

Laut Beschlussvorschlag soll die Eisbahn ab dem 18. Dezem bis Mitte Februar stehen. Die Kosten schätze man auf knapp 25 000 Euro brutto – netto etwa 20 000 Euro – , so ein von den SPD-Abgeordneten Lars Schirmer und Herbert Wollmann unterzeichnetes Schreiben.

„In den Zeiten zunehmender sozialer Spannungen und Kälte möchte unsere Fraktion im Interesse vieler Stendaler Bürger und der Innenstadtkaufleute das Freizeitangebot in den Wintermonaten attraktiver gestalten“, heißt es als Begründung von der Fraktion. Dieses Angebot käme auch gerade denjenigen Kindern und Jugendlichen zugute, denen das Geld fehlt für einen Winterurlaub. Außerdem wolle man ein Zeichen setzen, „dass es auch gerade in heutigen Zeiten und bei knapperen Kassen möglich ist, Projekte zu verwirklichen, die prinzipiell der gesamten Bevölkerung zur Verfügung stehen.“

Bereits in der Vergangenheit gab es Eisbahnen in Stendal, auch in anderen altmärkischen Städten werden sie genutzt. Schirmer und Wollmann betonen, dass man einen regionalen Anbieter beauftragen könne, der das Angebot schnell umsetzen kann. Da nicht vorhersehbar ist, wie das Angebot genutzt werden würde, bleibe ein Risiko.

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