Viele Ladeninhaber an der Breiten Straße ziehen ein positives Fazit über das Weihnachtsgeschäft

„Eigentlich ganz zufrieden“

+
Zwei verkaufsoffene Sonntage im Dezember und der Weihnachtsmarkt am dritten Advent haben sich meist vorteilhaft auf die Umsätze der Ladeninhaber an der Breiten Straße ausgewirkt. Dennoch waren nicht alle von dem Konzept begeistert

Stendal. Die Ladeninhaber an der Breiten Straße ziehen für die Advents- und Weihnachtszeit eine überwiegend positive Bilanz. Der Weihnachtsmarkt habe einen vorteilhaften Effekt auf die Umsätze gehabt, sagten einige Einzelhändler.

Zu den zwei verkaufsoffenen Sonntagen am dritten und vierten Advent gab es geteilte Meinungen.

„Wir fanden die Öffnungszeiten an den Sonntagen nicht so prickelnd“, sagt Margit Bolz, Inhaberin des gleichnamigen Juweliergeschäfts, „die Verkäuferinnen hätten auch mal einen Adventssonntag für sich verdient.“ Bolz würde künftig nicht so gerne an vorweihnachtlichen Sonntagen öffnen und glaubt, „dass die Kunden das auch verstehen würden.“ Ansonsten habe sie viele Neukunden aus umliegenden, größeren Städten registriert.

Susanne Malzahn, Inhaberin der Buchhandlung Genz, zieht ein ähnlich positives Fazit. „Ich bin eigentlich ganz zufrieden, wir können uns nicht beschweren“, so Malzahn. Am dritten Advent habe sie den Einfluss des Weihnachtsmarktes vor allem wegen des Zulaufs an Neukunden wahrgenommen. „Als wir am vierten Advent geöffnet hatten, war nicht so richtig viel los“, sagt Malzahn, die die Buchhandlung erst in diesem Jahr übernommen hat, „man hatte den Eindruck, viele Kunden wären erst in der letzten Woche vor Weihnachten aufgewacht. Das lag wohl auch am wechselhaften Wetter.“ Sie habe die Kunden direkt angesprochen und auf die verkaufsoffenen Sonntage hingewiesen. „Der Umsatz ergab sich zum großen Teil aus den persönlichen Gesprächen.“ [...]

Von Mike Höpfner

Der komplette Artikel steht heute in der gedruckten sowie auch in der digitalen Ausgabe.

Kommentare